Gesta Treverorum - Ein Tuchhändler im Spätmittelalter

" Trier - Eine Weinstadt im Mittelalter". Dies ist der Titel eines Buches von Prof. Dr. Lukas Clemens über die Bedeutung des Weinanbaus und -handels im mittelalterlichen Trier.

Genauso hätte ein Buchtitel auch "Trier - Eine Tuchstadt im Mittelalter" heißen können, denn gerade im Spätmittelalter war die Weberei und der Tuchhandel ein wichtiges Standbein in Trier. Dies geht unter anderem aus einem Vertrag aus dem Jahr 1303 hervor, in dem eine neue Form des Führungsgremiums in Trier festgelegt wird. Hier werden als erste zwei Weber als Mitglieder benannt. Die Tatsache, dass die Weber die einzige Zunft waren, die gleich zwei Ratssitze besetzte unterstützt die Wichtigkeit dieses Gewerbes. Mehr dazu unter "Geschichte".

Gesta Treverorum ist nun die Darstellung eines Trierer Tuchwebers und -händlers mit seiner Familie um das Jahr 1340. Hierbei wird viel wert gelegt auf Details wie etwa verblombte Stoffballen oder die Präsentation verschiedener Stoffqualitäten zu verschiedenen "Preisen".

Da sich diese Darstellung aktuell im Aufbau befindet folgen diverse Objekte nach und nach.